• Anna

Missglückter Versuch, oder: „chli abverheit“

Auch das kann passieren. Ich tüftle an einer Möglichkeit herum, aus Urdbohnenmehl/ Urdlinsenmehl (ein gutes vollwertiges Proteinprodukt) etwas Leckeres herzustellen. Natürlich ohne Rezeptvorlage, ist doch Ehrensache;)

Ich nehme 3 Portionen Uridmehl, ein bisschen Salz und viele gute Gewürze und vermische es mit Wasser. Zuerst ganz wenig Wasser, dann immer etwas nachgeben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Ich lasse ihn quellen, forme kleine Kugeln, aus denen ich flache Plätzchen im Öl ausbacke. Sieht gut aus, riecht gut.



Mein Mann schaut skeptisch auf seinen Teller. „Was ist das?“

„Tätschli“ aus Urdmehl sage ich vorsichtig. (Ja nie das Wort „Linsen“ in den Mund nehmen, sonst geht gar nichts mehr runter.)

Er beisst vorsichtig ab. „Mmh, etwas trocken“, findet er, isst aber ruhig weiter. Ja, es ist zu trocken. Meine auch ich.

Ich bin etwas enttäuscht über das Resultat. Geschmacklich ist es gut. Aber an der Konsistenz muss ich noch arbeiten! Es gibt sicher Besseres, aber man kann’s essen. An einer Tomatensause oder zu frischem Blattspinat würde es besser passen als zu unserer Gemüsesuppe. Wenigstens die ist geglückt. Ist ja auch nicht schwer!

Ich habe schon wieder Ideen, wie ich das Rezept verbessern könnte. Z.B. etwas gekochten Kürbis oder gekochte Pastinaken darunter mischen, das würde mehr Feuchtigkeit und Zartheit geben…?

Sobald ich zufrieden bin, werde ich das Rezept posten. Aufgeben kommt nicht in Frage.

Gute Erfahrungen habe ich mit dem Urdmehl gemacht, als ich daraus Knöpfli zubereitet habe. Das Rezept kannst du bei mir anfordern.

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