• Anna

Azukibohnen-Kokoscreme mit Papaya


Azukibohnen werden traditionell in manchen asiatischen Ländern zu sehr süssen Desserts verarbeitet.

Mein Ziel war es, ein fruchtig-süsses Dessert zu kreieren, welches auch ohne Beigabe von Zucker oder Süssmitteln gut schmeckt. Die natürliche Süsse einer reifen Papaya mit dem cremigen Schmelz der Kokos-Bohnencreme harmoniert wunderbar.

Beim Kauf einer Papaya lohnt es sich, eine grosse, etwas fleckige, nicht mehr grünliche Frucht zu suchen. Ich schneide davon runde Scheiben ab, so viel, wie ich brauche, der Rest hält sich sehr gut ein paar Tage im Kühlschrank, wenn die Schnittfläche gut abgedeckt ist.

Die runden Samen der Papaya sind ein wirksames Mittel gegen Krankheitserreger, sie schmecken scharf, erinnern im Geschmack an frischen Kresse. Deshalb kann man gut zur Dekoration und Geschmacksvielfalt einen Teelöffel dieser runden Kerne über das Gericht streuen.


Wenn ich Azukibohnen koche, mache ich gleich mehrere Portionen, einen Teil als Salat, einen Teil als Gemüse-Eintopf oder Suppe, einen Teil als Süssspeise. So lohnt sich auch der Aufwand mit Einweichen und die lange Kochzeit.


Pro Person:

½ Portion Azukibohnen (30-50g = ½ P.)

160-180g reife Papaya

1dl Kokosmilch


Die Azuki-Bohnen über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgiessen, die Bohnen spülen und gut mit frischem Wasser bedeckt

1½ Stunden gar kochen. Kochwasser abgiessen.

Kokosmilch mit den Bohnen pürieren. Eine Scheibe der grossen Papaya schälen, entkernen und in Würfel schneiden, in einer Schale anrichten, die Azukicreme darüber giessen.


Tipps:

Azuki-Aprikosen-Dessert, statt Papaya: Dazu 50g eingeweichte Aprikosen nehmen. (Bio sind nicht so sauer, passt besser).

Gekochte Bohnen mit Kokosmilch, eingeweichten Dörraprikosen zusammen pürieren.

Azuki-Melonenschale: Die Azukicreme mit einem El. Zitronensaft und einem Teelöffel Honig ergänzen (ab Phase 4) und über die Charantais-Melonenstücke giessen.


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