• Anna

Roggenbrot



Ein gutes, reines Roggen-Vollkorn-Brot ist nicht so leicht zu finden.

Die meisten Bäckereien backen einfachheitshalber ihr Roggenbrot aus einem gemischten Mehl, welches bis zu 30% Weizen und nicht selten extra beigefügtes Gluten enthält. So sparen sie Zeit und Geld, leider nicht zum Nutzen des Konsumenten. Dieses Mischbrot ist dann trotzdem weder körnig und schmackhaft noch besonders locker luftig.

Echtes, wertvolles und leckeres Roggenbrot zeichnet sich durch eine körnige, feuchte Substanz aus sowie durch ein nussiges, reiches Aroma.

Aber eben, das braucht bei der Herstellung Zeit und Geduld. Der Roggen braucht einen Vorteig, der das Brot so schmackhaft, feucht und luftig macht, auch der fertige Sauerteig braucht Zeit, im den Roggen aufzuspalten, besser verdaulich und bekömmlich zu machen.


Drei Mal wöchentlich wird dieses kostbare Brot hergestellt und an verschiedene Reformhäuser geliefert oder auf telefonische Bestellung in einem mit Namen versehenen Säcklein in den Brotschrank gelegt.

Für mich kommt eine Scheibe frisches Brot mit Butter einem Dessert gleich. Und da ich nicht so viel Brot aufs Mal esse und es gern frisch geniesse, schneide ich es gleich in Scheiben, die ich einfriere und bei Bedarf im Toaster auftaue. Einfach fein!


Wer wie ich dazu weder Zeit noch Lust hat, findet dieses gesunde, wunderbare Brot unter anderem in Vechigen (zwischen Boll und Worb) bei der etwas versteckten Reformbäckerei. Von Boll her führt mich ein ca. 20 minütiger Spaziergang zu diesem malerischen Dorf mit unserer von weit her sichtbaren Kirche. Auch die Kirche ist einen Besuch wert.

Wer mit der RBS kommt, sollte achtsam sein, denn in Vechigen gilt "Halt auf Verlangen". Nicht verpassen!




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